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9/25/2012


neben dir zu liegen ist schon lange kein schönes gefühl mehr. das gefühl aufzustehen und dein zimmer zu verlassen das ist ein schönes gefühl. so als ob 100 kilo schwere ketten die meinen körper umklammerten loslassen und zu boden fallen. diese last sie ist so schwer und es könnte doch so leicht sein 'wir' könnten so leicht sein, aber dafür ist zu viel passiert, oder ? für mich würde ein 'lass uns noch einmal von vorne anfangen' ein 'gib UNS nochmal eine zweite chance' das würde mir reichen. ich wäre wieder glücklich. wie es im moment ist so ist es nicht gut, so soll es nicht sein. 'macht es euch doch nicht so schwer' 'ihr liebt euch doch beide' sagen sie alle, aber eigentlich liebt nur noch einer von uns und das bist du, wenn überhaupt. ich träume oft davon wie wir einfach nur dastehen und uns anschauen, aber irgendwann verschwindest du dann plötzlich vor meinen augen. oder wir rennen zusammen, wir rennen einfach und irgendwann schaue ich zur seite und du bist weg. was soll mir das sagen? ich soll alleine weitermachen ohne dich? soll das besser sein? ich weiß es nicht. es würde mir sehr wehtun. ich glaube ich könnte es nicht. ich würde mir selber
 durch mein handeln schmerzen zufügen. 
manchmal da wünsche ich mir nur eins, dass du mir nicht so wichtig wärst. 

9/19/2012



spät war es. alles drehte sich. ich schaute in deine dunklen augen. versuchte nicht zu schwanken. 'na zu viel an der flasche genippt?' fragtest du amüsiert. 'nein ich doch nicht, mir geht es gut' zischte ich entschlossen zurück. mir ging es wirklich gut ich war zufrieden. alles war irgendwie so klar so überschaubar. du kamst näher legtest deine hand um meinen nacken und küsstest mich. mir wurde warm. ich drückte dich zurück schaute dir in dein vertrautes gesicht. lange hatten wir uns nicht gesehen, zu lange nach dem letzten mal. 'morgen wird es peinlich morgen sind wir nicht mehr angetrunken. morgen wird es still sein. oder schon in der nacht wenn du wach wirst und neben mir liegst wirst du sicher deinen arm der um meinen bauch liegt langsam wegziehen sodass ich es 'nicht' merke. dachte ich mir als ich dich anstarrte. 'denk nicht immer so viel nach, ich seh ja förmlich das du an ihn ..' du unterbrachst den satz. 'was ist mit ihm?!' fragte ich dich direck. 'nichts alles ist gut, man lebt nur einmal das wollte ich eigentlich damit ausdrücken' sagtest du mit großer sicherheit in deiner stimme. 'ich dachte kurz was du jetzt wohl grade machst ob du an mich denkst. dann schaute ich wieder dir in dein gesicht. 'ich denke nicht mehr an ihn!' flüsterte ich und ließ deinen kuss zu. 
die ganze nacht lag ich wach. dein arm fest um meinen bauch geschlungen. du wusstest nicht das ich wach war. ich merke wie du auf deine uhr schautest, du warst wach. du zogst deinen arm nicht weg.


8/13/2012

ich muss nicht ehrlich zu dir sein. dazu kann mich auch niemand zwingen und ich bin es trotzdem.  ich muss dir nur das erzählen was ich für angebracht halte. ich erzähle dir trotzdem alles. tuh nicht so als wären wir ein paar, wir lieben uns zwar aber das ist nochmal was anderes, du weißt doch was ich meine oder? wir stehen uns schon lange so nah und haben es probiert ein gutes paar abzugeben, aber du kennst mich. du weißt doch das dass nie klappen würde, aber zu erfahren was du hinter meinem rücken tatest. das tat mehr weh als mein schlussmachen. ich habe dir erklärt warum. ich habe dir gesagt das ich dich trotzdem liebe nur ich kann es einfach nicht. du, du hast mir garnichts erklärt denn du hast es mir noch nichtmal gesagt. ich musste es über jemand anderen erfahren. denkst du ich bin blöd ? denkst du ich bemerke nicht wie anders du bist ? nur ich wusste nicht warum du anders warst. du hattest mir gegenüber noch nie ein schlechtes gewissen. ich lasse mir zeit dich zu fragen was los sei denn ich hoffe es frisst dich auf. wenn es stimmt, wenn alles stimmt so wie es mir erzählt wurde - dann kann ich dir nicht mehr in deine augen schauen.